| M I : Das letzte Aufgebot! => 1. SV Eberswalde vs. TMBW 29:24 (14:11) |
| Geschrieben von: Rainer Untermann |
| Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 16:45 Uhr |
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Ohne Sieben ging es nach Eberswalde. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach 30 Sekunden wurde Marian Grellmann von Björn Kniewel mit einem Kempapass in Position gebracht. Marian verwandelte sicher.
Bis zur zwanzigsten Minute konnten wir das Spiel kontrollieren und führten mit 11:10. Dann fingen wir uns zu allem Überfluss die zweite Zeitstrafe für Björn Kniewel ein. Um unsere Ordnung war es geschehen. Ein Fehlpass nach dem anderen und das vergeben sicherer Chancen wechselten sich jetzt im Minutentakt ab. Eberswalde zog nun mit vier Toren in Folge mit 14:11 an uns vorbei. So ging es in die Pause. Leider gab es nach der Pause kein aufbäumen. So konnte Eberswalde den Sieg sicher ins Ziel bringen. Fazit: Bei so vielen Ausfällen muss der Rest schon bei 150 % spielen, damit wir erfolgreich sein können. Leider war dies nicht der Fall. Mein besonderer Dank gilt meinem Co-Trainer, Michael Witt, der sich total in den Dienst der Mannschaft stellte und wieder auflief! Bester Spieler: -- Michael Steckenborn, Nico Zischank, Björn Kniewel, Daniel Lübke (3), Tobias Erdmann, Marian Grellmann (8/1), Kevin Krause, Philipp Warnst (3), Denny Fiddike (10/3), Sebastian Viestädt, Robert Larzarzik, Michael Witt Kurzer Bericht: Fernsehen für Ostbrandenburg http://www.odftv.de/news/Handball-14989.html  Bericht aus Eberswalde: Lebenszeichen vom 1. SV EberswaldeVerfasst von Gast am 18. Dezember 2011 (Oberliga O/S) 1. SV Eberswalde - SG TMBW Berlin 29:24Bescherung beim 1. SV Eberswalde
Von Hans-Joachim Haarbrandt
Eberswalde. (hjh) Vor dem Spiel verteilten die Spieler des 1. SV Eberswalde Schokoladenweihnachtsmänner an die Zuschauer. Auf dem Spielfeld gab es danach keine Geschenke mehr, aber zum Spielende dafür noch ein Mal, durch einen klaren und verdienten 29:24 Erfolg, ein schönes Geschenk für die treuen Fans des 1. SV. Trainer Volkmar Stumpf hatte im letzten Spiel des Jahres nur einen Rumpfkader zur Verfügung. Neben den weiter pausierenden Kai Herrmann fehlten diesmal Stefan Schrödter und Zbigniéw Podfigurny. So mussten die Eberswalder mit nur neun Feldspielern dieses wichtige Spiel bestreiten. Die Gäste starteten beeindruckend – mit einem Kemper nach nur 30 Sekunden Spielzeit gingen sie mit 1:0 in Führung. Davon ließen sich die Spieler von Trainer Volkmar Stumpf nicht beeindrucken. Moritz Assmann übernahm, wie auch im weiteren Spielverlauf, Verantwortung und egalisierte sofort die Gästeführung. Die Berliner legten in der Folgezeit immer ein Tor vor, teilweise sogar zwei, und der 1. SV kam jeweils nur zum Ausgleich. So ging es bis zum 9:9 nach 20 Minuten. Moritz Assmann war es vorbehalten, seine Mannschaft mit 10:9 zum ersten Mal in Führung zu werfen. Beim Spielstand von 10:11, führten erneut die Hauptstädter. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand in der Halle wusste, es war die letzte Führung für die SG TMBW Berlin. Die jetzt vom Eberswalder Trainer genommene Auszeit zeigte Wirkung. Mit einem beeindruckenden Endspurt der ersten Halbzeit erzielten die Barnimer mit vier Toren in Folge die 14:11 Halbzeitführung. Johann Schewtschuk erzielte dabei bei seinem ersten Ballkontakt gleich ein Tor zum 11:11. Sehenswert auch der Treffer zum 13:11 durch Lee-Roy Nietzel nach einem tollen Anspiel von Moritz Assmann. Das letzte Tor der ersten Halbzeit ging auf das Konto von David Reuter der mit einem Unterarmwurf dem gegnerischen Torhüter keine Chance ließ. Mit Beginn der zweiten Hälfte machten die Eberswalder dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Wie bereits in der ersten Halbzeit erzielte Moritz Assmann, diesmal vom Siebenmeterpunkt, den ersten Treffer der zweiten Hälfte. Bis zum 16:13 konnten die Berliner die Tordifferenz halten, danach dominierten die Gastgeber das Geschehen. Mit drei aufeinander folgenden Toren (19:13, 40.) gelang ihnen bereits eine kleine Vorentscheidung. Ein erneut stark parierender Nicos Kulitzscher im Tor der Eberswalder, hatte dabei einen entscheidenden Anteil. Während die Brust der Eberswalder immer breiter wurde, zeigte die Körpersprache der Berliner etwas Hoffnungslosigkeit an. Die Eberswalder zeigten nun, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Nach 50 Minuten führte der Gastgeber mit 24:16, was endgültig die Vorentscheidung war. Die Gäste versuchten nun mit einer offensiven Deckungsvariante, dem Spiel eine Wende zu geben. Doch ein erfolgreiches Solo von Johann Schewtschuk, veranlasste die Gäste sich schnell wieder defensiver zu orientieren. Fünf Minuten vor dem Ende führte der 1. SV mit 27:18 und der TMBW-Mannschaft drohte eine kräftige Klatsche. Im Gefühl des sicheren Sieges, ließ bei den Eberswaldern in den Schlussminuten die Konzentration etwas nach und so kamen die Hauptstädter noch zu einer Ergebniskosmetik. Mit 29:24 holten sich die Männer des 1. SV Eberswalde den Sieg, zwei wichtige Punkte und sehr viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele in der Ostsee-Spree Liga. Am 14.01.2012 bestreitet der 1. SV sein nächstes Punktspiel, wiederum in eigener Halle, gegen den Bad Doberaner SV. Mit der gleichen Leistung wie gegen die SG TMBW, haben die Eberswalder, auch gegen die starke Mannschaft von der Ostseeküste eine Chance zu punkten. Bevor es dazu kommt, treffen die Waldstädter im Landespokal am 8. Januar auf den Spitzenreiter der Liga LHC Cottbus. Ein Spiel ohne jeden Erfolgsdruck für die Eberswalder.
Volkmar Stumpf (Trainer 1. SV Eberswalde): „Wir haben heute mutig gespielt und sind dafür belohnt worden. Alle Spieler haben einen tollen Einsatz gezeigt und verdient die zwei Punkte geholt.“ Rainer Untermann (Trainer SG TMBW Berlin): „Wir mussten heute einige Ausfälle kompensieren was uns nicht gelungen ist. Sogar unser Co-Trainer musste mitspielen. Wir hatten keine Alternativen auf der Bank und haben keine Konstanz gezeigt. Die Eberswalder haben sehr diszipliniert gespielt, währen wir uns zu viele leichte Fehler geleistet haben.“
Eberswalde mit: Nicos Kulitzscher, Carsten Meyer - Moritz Assmann (10/2), Sebastian Baron (2/1), Oliver Frinker (2/2), Max Haida (2), Patrick Kirschner (4), Lee-Roy Nietzel (6), Stefan Pinkau, David Reuter (1), Johann Schewtschuk (2) Strafzeiten: Eberswalde 5, TMBW Berlin 6 Siebenmeter: Eberswalde 6/5, TMBW Berlin 4/4 |

