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Von der ersten Minute an überrollte uns der Lausitzexpress. Der Angriff, ohne den fehlenden Kai Grellmann, war zu keiner Zeit des Spieles in der Lage, Akzente zu setzen. So kam Cottbus durch schnelle Konter immer wieder zu leichten Toren.
Klare Chancen wurden vergeben oder der Pfosten stand einem Torerfolg im Wege. So war der Halbzeitstand von 17: 8 für Cottbus folgerichtig. Alle Spieler kämpften bis zum Schluss unverdrossen weiter. Kevin Krause erzielte drei feine Treffer. Tobias Erdmann fehlte uns allerdings über 45 Minuten, da er mit einer roten Karte das Spiel nur noch von der Tribüne aus verfolgen konnte. Sebastian Viestädt traf jetzt öfters und Marian Grellmann erzielte mehrere gut herausgespielte Tore. Fazit: Der Blick richtet sich nach vorn, nächste Woche wird sich eine andere Mannschaft präsentieren!
Beste Spieler: Sebastian Viehstädt, Marian Grellmann
Michael Steckenborn, Nico Zischank, Björn Kniewel, Denny Fiddike, Sebastian Viehstädt (10/3), Daniel Lübke, Tobias Erdmann (1), Marian Grellmann (5), Kevin Krause (3), Lars Cornett (1), Philipp Warnst (1), Marco Leupert (1), Sven Engelein
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Bericht aus Cottbus:
LHC deklassiert TMBW mit 37:22
Deutlich und souverän schickte das Team vom Lausitzer Handballclub den Gegner von TMBW Berlin mit einer 15-Tore-Niederlage auf die Heimreise. Beim 37:22-Erfolg zeigten die Cottbuser eine überzeugende Leistung. Erstmals im LHC-Trikot lief Robert Schulze für die Hausherren auf. Über das gesamte Spiel hatten die Gäste aus der Hauptstadt nicht die geringste Chance auf einen Punkt in der Lausitz. Nach 6 gespielten Minuten führten die Gastgeber bereits mit 4:0, erst in der Folgeminute gelang TMBW der erste Treffer. Die Berliner machten es den Hausherren nicht sonderlich schwer, welchen Spielzug Max Kröning im Angriff auch ansagte, nahezu jeder Abschluss führte zum Torerfolg oder zum Strafwurf. Mit dem 10:3 (17. Minute) durch Newcomer Robert Schulze führte Cottbus erstmals mit sieben Toren. Der Neuling aus Potsdam überzeugte in seinem LHC-Debüt vor allem mit seiner übersichtlichen Spielweise und sehr gutem Auge für seine Mitspieler. Die letzte Phase der ersten Halbzeit gestaltete sich dann doch noch hektisch und emotional. Erst als der Cottbuser Markus Wieland und der Berliner Tobias Erdmann nach einer Aktion direkt die rote Karte sahen, kehrte auch wieder Ruhe im Spiel ein. Bis zur Pause erhöhte Cottbus seinen Vorsprung auf 17:8. Nach dem Seitenwechsel bot sich den etwa 500 Zuschauern in der Lausitz-Arena ein schnelles Spiel mit vielen Toren. Dass die Partie gelaufen war, wussten die Berliner, wollten aber nicht sang- und klanglos untergehen. Der Lauf der Gastgeber war aber kaum noch aufzuhalten, durch blitzschnelles Umschalten konterten sie den Gegner Tor um Tor aus. Die letzten beiden Treffer von Matthias Henow und Max Kröning machten den hohen 37:22-Sieg schließlich perfekt. Am kommenden Wochenende wartet eine ganz spannende Aufgabe auf unsere Truppe. Am Samstag gastiert das Team von Marcel Linge beim Absteiger Bad Doberan. Anpfiff dort ist um 18 Uhr. LHC Cottbus: Kozlowski, Bludau – Robert (3/1), Pöhle (3), Michling (3), Trupp (4), Kröning (3), Jesse (1), Henow (4/1), Takev (8/6), Meier (6), Fischer, Wieland, Schulze (2) |