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Das Fazit der letzten Woche bewahrheitete sich, es präsentierte sich eine andere Mannschaft! Von der ersten Minute an wurde engagiert und konzentriert gearbeitet. Der erste Angriff war das reinste Feuerwerk, nur der Ball wollte nicht ins Tor! Fünf Pfosten- oder Lattentreffer folgten im Sekundentakt. Dann der Gegenzug der Preußen, 0:1! Dieser Verlauf war schade, änderte aber an der Einstellung und dem eigenen Selbstvertrauen nichts.
Schnell wurden die Tore zum 1:1 und das 2:1 erzielt. Von diesem Zeitpunkt an legten wir immer vor. Die Deckung stand gut, Bälle wurden erkämpft und schnelle Tore erzielt. Die Preußen dagegen mussten ihre Torerfolge hart erarbeiten. Hier war es besonders Marc Pieper, der immer wieder über die Mitte kommend die Lücke fand. Kai Grellmann, wieder im Team zurück, führte klug Regie und lief selber schnelle Konter. Auch die entsprechende Härte der Preußen konnte ihn nicht stoppen. Zur Halbzeit ging es dann mit 15:13 in die Kabine. Ein besseres Ergebnis verhinderte ein gut aufgelegter Maurice Castillo und das bereits erwähnte Holz, sorry Alu. Die zweite Halbzeit begann nicht so erfolgreich. Beim 16:16 hatten die Preußen wieder ausgeglichen. Jetzt kam die Zeit des TMBW-Teamgeistes. Unterlief einem Spieler ein Fehler, er wurde vom Nebenmann ausgeglichen und der Spieler wieder aufgebaut, half alles nichts, dann stand mit Nico Zischank ein sicherer Rückhalt im Tor, der auch noch drei 7m entschärfte. Denny Fiddike erwies sich als sicherer Schütze von den 7m-Punkt, Kai Grellmann traf jetzt auch aus dem Rückraum, so dass wir uns beim 24:19 das erste Mal auf fünf Tore absetzen konnten. Dieser Vorsprung wurde dann sicher ins Ziel gebracht, 27:23 Sieg!
Fazit: Ein Sieg für die Seele, für Mannschaft und Trainerduo. Mit dieser Einstellung wird es weiter aufwärts gehen!
Beste Spieler: Kai Grellmann, Denny Fiddike, Nico Zischank
Michael Steckenborn, Nico Zischank, Björn Kniewel (3), Denny Fiddike (8/4), Sebastian Viehstädt (3), Daniel Lübke, Tobias Erdmann (3), Marian Grellmann (1), Kevin Krause, Kai Grellmann (8), Lars Cornett (1), Philipp Warnst, Marco Leupert, Sven Engelein
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Bericht der Preußen:
BFC Preussen   - SG TMBW Berlin   23:27 (13:15)
Marc Pieper & Tim Henckel (je 4), Thomas Pahlen (3), Alex Barth (3), Christoph Traulsen (3/1), Kris Zulauf (2), Matteo Werth (2/1), Moritz Weber & Fabrice Bieberitz (je 1), Stefan Wohlgemuth
Im Tor: Maurice Castillo, Julien Groenendijk
Die Adler scheitern in Tempelhof!
Die Preußen unterlagen in einem munteren Spiel zu ungewohnter Zeit am Freitagabend bei der SG TMBW mit 27:23 (15:13) und treten weiter auf der Stelle. Nach zuletzt zwei Siegen gegen Grünheide und den OSC sollte der Aufwärtstrend der letzen Wochen weitergeführt werden. Leider waren die Vorzeichen denkbar schlecht, nachdem sich der am letzten Wochenende stark aufspielende Niko Krüger nicht von seiner Verletzung erholen konnte, die er in den letzten Minuten des Heimsiegs gegen die Schöneberger davongetragen hatte. Dass Thomas Pahlen und Stefan Wohlgemuth die komplette Woche keine Nahrung bei sich behalten konnten, passte ebenso ins Bild.
Das Spiel gegen die Tempelritter sollte trotz allem hoch motiviert angegangen werden. Der erste Tempelhofer Angriff über 2:30 Minuten ließ schon vermuten, dass sie sich an diesem Freitag nicht so in ihr Schicksal ergeben wollten, wie es in den letzten Spielen der Fall war. Es entwickelte sich über die folgenden Minuten der ersten Hälfte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem sich die Gastgeber erst zum Pausenpfiff mit zwei Toren absetzen konnten. Besonders große Mühe hatten die Südberliner mit der Verhinderung der schnellen Mitte. Über die letzten Jahre haben sich einige sehr ausgefeilte Konzepte entwickelt, mit denen viele Mannschaften mehr oder weniger erfolgreich agieren. Die Tempelhofer haben sich besonders auf den Part „schnell“ bei schneller Mitte konzentriert. So gelang es immer wieder einem Spieler der Heimmannschaft, schnell tippend den Ball bis zum 9m Raum zu bringen, um mit Tor oder einem 7m Strafwurf das vor-hergehende Preußen-Tor zu egalisieren. Hier merkte man doch deutlich, dass die geistige Frische nach einem langen Arbeitstag beim anderen fehlte.
In Halbzeit zwei war es vor allem der stark aufspielende Nico Zischank im Gehäuse der Heimmannschaft, der insgesamt drei 7m und viele Würfe aus dem Rückraum entschärfen konnte. Und es bewahrheitete sich die alte Weisheit, „schießte keine Tore, gewinnste keine Spiele!“ Hier muss in der kommenden Woche der Finger in die Wunde gelegt werden, um dem nächsten Gegner das Spiel nicht allzu einfach zu machen. So konnten sich die Tempelhofer bei ihrem Keeper bedanken, dass die Preußen keine Morgenluft mehr schnuppern konnten und letztendlich zwei Punkte verdient in der Kolonnenstr. (ja, für mich wird es die Kolonnenstr. bleiben!) lassen mussten.
H. P.
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