| Punktgewinn oder Punktverlust? 1M spiel 26:26 (12:13) beim HCN |
| Geschrieben von: LucG |
| Dienstag, den 02. März 2010 um 19:14 Uhr |
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Am vergangenen Sonntag ging es für die ersten Männer der SG TMBW mit dem Getränkebus in die Fontanestadt Neuruppin. Im Hinspiel gab es für die SG nichts zu holen: mit wehenden Fahnen setzte es eine herbe 22:33-Klatsche. Für das Rückspiel wurde Besserung gelobt und mit der tatkräftigen Unterstützung der mitgereisten Schlachtenbummler sollte dies auch gelingen...
Schon in den ersten Minuten deutete sich an, dass meine Teams mehr Wert auf die Defensive, als auf die Offensive legten. Nur zögerlich kam die Angriffsmaschinerie des HCN in Schwung, oder andersrum: Ganz stark stand die Defensive der SG vor dem bestens aufgelegten Michael Steckenborn. Leider wurde seitens der SG nicht so viel Wille in den Angriff gelegt wie in die Abwehr. So konnte man sich nicht von den keineswegs überragend spielenden Neuruppinern absetzen. Die kurzzeitige Führung der SG hatte aber nicht lange bestand und der HCN konnte seinerseits in Führung gehen (exakte Spielstände sind diesmal Mangelware). Mit dem Ertönen der Halbzeitsirene stand eine 13:12-Führung des HCN auf der Anzeigetafel. Auch im zweiten Abschnitt dominierten beide Abwehrreihen und die dahinter positionierten Torhüter. Nur selten konnte sich die SG mit schnellem Konterspiel befreien. Einfache Ballverluste im Angriff gaben einige Gegenstoßmöglichkeiten für den HCN, die wenigstens zum Teil von Michael Steckenborn, der mit 24 gehaltenen Bällen an der 50%-Marke kratzte, gehalten werden. Durch den Rückstand ließ sich die SG jedoch nicht beirren und kämpfte sich zurück ins Spiel, um kurz vor Schluss erneut mit zwei Toren (24:26) in Rückstand zu liegen. Mit dem Mute der Verzweiflung sollte aber noch der Ausgleich gelingen und der letzte Angriff des HCN in Unterzahl erfolgreich abgewehrt werden. So trötete das Horn in der Neurupinner Halle beim 26:26 zum letzten Mal an diesem Tage. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob es nun ein gewonnener oder verlorener Punkt ist. Die Angriffsleistung lässt sicher noch viel Platz für Optimierungen. Was in der Deckung aber geboten wurde, war über weite Strecken das berühmte "große Tennis". Auf Grund des Spielverlaufs wäre für beide Mannschaften ein Sieg möglich gewesen, insofern ist die Punkteteilung gerechtfertigt und auch verdient. Ein Dank geht an die mitgereisten Anhänger, die mit viel Krach die Mannschaft unterstützt haben und auch Anteil am Punktgewinn haben! |


