| 1M unterliegt Brandenburg verdient 31:26 (19:12) |
| Geschrieben von: LucG |
| Donnerstag, den 22. April 2010 um 09:08 Uhr |
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Vorab bittet der Autor dieser Zeilen um Nachsicht für den reichlich verspäteten Artikel, aber private und berufliche Verpflichtungen haben ein früheres Schreiben nicht zugelassen. Allerdings berichtet man über Niederlagen auch weniger gern, insofern... Das Ergebnis des Spiels der SG TMBW beim SV 63 Brandenburg-West täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg und gibt weit weniger Rätsel als das tatsächliche Spiel auf.
Die erste Hälfte war für die SG weitestgehend zum vergessen. Eine fast schon pazifistische Deckung erlaubte es dem Gegner, der den Platz dankend annahm, insgesamt 19 Tore bis zum Pausenpfiff zu erzielen. Im Gegenzug wurden im Angriff die in der Abwehr eingesparten Kräfte im Angriff gut versteckt, so dass die SV-Deckung nur selten Mühe mit den Angriffen der SG hatte. Ausschlaggebend dafür war sicher auch das Leistungsgefälle im Rückraum von rechts nach links. So konnte die SG ihrerseits nur zwölf Tore bis zum Seitenwechsel erzielen. Auch die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts gestalteten sich nicht wesentlich anders als der Erste. Immerhin wurde der Rückstand der SG nicht größer. Was dann geschah ist nur schwer zu verstehen und noch schwerer zu erklären. Plötzlich war die Abwehr präsent, arbeitete konsequent (quasi gewohnt kompromisslos und hart, schönen Gruß an dieser Stelle in den Spreewald) und kaufte dem quirligen SV-Angriff den Schneid ab. Bis zur 40. Minute war der Rückstand auf zwei Tore geschrumpft. Leider verpasste die SG auf Grund mehrere verworfener Konter und freier Bälle, den Rückstand weiter zu verkürzen. Die Nervosität bei den Gastgebern wäre wohl noch weiter gestiegen. Allerdings wehrten sich die Brandenburger jetzt wieder mehr, wenn auch nicht immer mit sauberen Mitteln. Jedoch konnte die SG kein Kapital daraus schlagen. Der Rückstand pendelte sich jetzt bei etwa drei Toren ein und erst in der letzten Minute konnten die Brandenburger ihren Vorsprung nochmal zum finalen 31:26-Endstand ausbauen. Was bleibt von diesem Spiel übrig? Wenn eine Mannschaft nur 20 Minuten Handball spielt, dann reicht es in der BB-Liga eben nicht, um zu bestehen, egal welcher Gegner kommt. Allerdings war auch erkennbar, dass die SG noch Luft nach oben hat, denn die zehn Minuten nach dem Seitenwechsel waren schon sehr deutlich. Die nächste Gelegenheit, zwei Punkte für den Klassenerhalt zu holen, gibt es am kommenden Samstag, wenn der TSV Rudow in der Kolonnenstraße zu Gast ist. Dass der TSV nicht zu unterschätzen ist, hat das letzte Ergebnis gezeigt: 35:32 wurde der HC Spreewald, seinerseits Bezwinger der SG, besiegt. Ein Dank dafür an dieser Stelle! |


