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Geschrieben von: Der Schreiberling
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Dienstag, den 23. März 2010 um 22:41 Uhr |
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Nach einer ruinösen Trainingswoche mit bestenfalls rudimentärer Beiteiligung und ohne ein halbes Dutzend fehlender Spieler reiste Coach Strack am Sonntag mit dem letzten Aufgebot zum Charaktertest in den nahen Osten.
Ohne unsere Favouritenrolle kleinreden zu wollen, waren wir auf eines der schwersten Auswärtsspiele gefasst, was zum einen an der dünnen Personaldecke, zum anderen aber vor allem an der Kampfstärke der Gastgeber lag, die sie schon im Hinspiel eindrucksvoll unter Beweis stellten. Wo es uns an Quantität fehlte, setzten wir Qualität entgegen. Torsteher Brendenahl stieß erstmals in diesem Jahr zurück zur Mannschaft, nachdem er einige Monate die Oberligatruppe unterstützte. Der Rückraum war bis auf Neuzugang Sturm komplett vertreten und mit Jungspund Beaury auf Rechtsaußen konnten wir einen mindestens gleichwertigen Ersatz für unseren Eule aufbieten. Wir kamen direkt gut ins Spiel, gingen 1:0 in Führung und das folgende 1:1 war das letzte Mal, dass die Gastgeber ausgleichen konnten. Über 5:1 und 10:5 erkämpften wir uns zu Halbzeit einen Sechstorevorsprung beim Stand von 15:9. Vor allem der schnelle Gegenstoß in erster und zweiter Welle funktionierte gut und die Genossen Müller und Beaury agierten auffallend positiv im Angriff, während die Kollegen Voß und Gauglitz eine solide Deckungsarbeit vor dem gutaufgelegten Torwart Brendenahl organisierten. Nach der Pause gelang es den Gastgebern dann mit viel Leidenschaft das Spiel ausgeglichen zu gestalten und phasenweise bis auf 2 Tore heranzukommen. Der mittlerweile stark aufspielende Kevin Krause und die abgeklärten Voß und Haase, die immer wieder sich oder Kapitän Gauglitz am Kreis in Szene setzten, sorgten aber schlussendlich dafür, dass wir den Vorsprung stets halten konnten. Unterm Strich bleibt ein Spiel, für dessen Attraktivität der Gastgeber mehr geboten hat als wir und in dem wir deutlich zu viele Gegentore hinnehmen mussten. Demgegenüber stand aber eine ansprechende Vorstellung in der Offensive und eine mal wieder breiter geschulterte Lastenverteilung. Kampf- und Laufbereitschaft dürfen wir uns auch auf die Fahne schreiben. Ohne die wären die engagierten Stählernen auch nicht zu schlagen gewesen. Brendenahl, Passarge, Gauglitz (5), Polchow (1), Keller (4), Müller (8), Haase (1), Voß (3), Krause (7), Beaury (2) |