| Charlottenburger Sommernachtstraum - Zweite erstreitet Betonmischerkrone |
| Geschrieben von: Der Schreiberling |
| Sonntag, den 23. Mai 2010 um 02:20 Uhr |
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Ohne Kapitän Gauglitz (irgendwie schon wieder an der Schweizer Ostsee geheiratet oder so), Torsteher Passarge (auch nicht da) und mit dem Genossen Brendenahl im Außeneinsatz gingen wir am Freitag mal wieder mit entzückend gut besetzter Band ins Spiel der beiden Defensivästheten der Liga.
Sollte kommen was da wollte, die Charlottenburger durften in jedem Fall kein Tor mehr werfen als wir, um wenigstens ein Titelchen in dieser Saison abzustauben. Erfreulicherweise kamen wir ohne Motivationsproblem (dafür mit umso mehr Problemen mit dem Spielgerät) ins Spiel gegen die Truppe mit dem entschieden besten Musikgeschmack im Berliner Spielbetrieb. Torverhüterle Wieck nahm zwei Würfchen hinten raus und Solist Müller spielte seinen Gegenpart schwindelig und markierte Treffer eins, zwei, drei und vier, um dann das Privileg zu genießen, mit dem ersten Strafwurf sanft den Pfosten zu streicheln. Die Einwechslungen Krause, Büttner und Beaury wirkten in der Folge zunehmend belebend und erschlichen eine zwischenzeitliche vier Tore Führung, die dann in der Harakiriendphase noch mal auf zwei zusammen schmolz. Highlight des ersten Spielabschnitts nach Probeabstimmung: Herr Sommerfeld durfte sie ohne rote Karte beenden! Die zweite Spielhälfte bot dann noch mal ein Kräftemessen auf Äugleinhöhe. Die Gastgeber warfen sich heran und gingen mit 20:18 das zweite und letzte mal in Führung. Ein vier Tore Lauf unsererseits stellte das zur Halbzeit notierte Kräfteverhältnis wieder her. Dann brillierte der Kamerad Polchow zwischen den Pfosten und vernagelte für handgestoppte sieben Minuten den Kasten, was den gegenüberliegende Torsteher offensichtlich inspirierte es ihm gleich zu tun. Als sich dann ab Minute 52 beide Teams darauf verständigten wieder Tore zu erzielen, gelang den Charlottenburgern ein letztes mal der Ausgleich (23:23). Uns hingegen war es vorbehalten die letzten drei Tore der Partie zu erzielen (23:26). Ein gelungener Saisonabschluss mit geglückter Revanche für unsere Heimniederlage im Winter markierte also das Ende der Spielzeit. Jetzt sind wir immerhin ein halbes Wochenende Landesligameister. A. Polchow, Wieck, Beaury, Brendenahl (1), Büttner (4), Eule, C. Polchow, Keller (2), Sommerfeld, Kasten (2), Müller (6), Haase (1), Voß (3 + das beinahe Tor der Herzen), Krause (7) |


