| Halber Schritt nach vorn: Zwote verliert gegen Spandau 25:30 |
| Geschrieben von: Linksaußen von Linksunten |
| Montag, den 19. September 2011 um 14:14 Uhr |
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  Vieles sollte besser werden, einiges wurde besser. Mit den Spandauern gastierte der Abovizemeister am Samstagabend zur besten Sendezeit in der Kolonne. Personell gegenüber der Vorsaison quasi unverändert, werden sie sicherlich auch in diesem Spieljahr wieder um die vorderen Plätze mitspielen.  Mit leicht entspannter Personalsituation (Spielmacher Voß mit Premiere als Vollzeitkapitän und Neuzugang Witt, jetzt auch für uns spielberechtigt) begann die Partie zunächst ausgeglichen bis zum Spielstand von 5:5. In der Folge konnten sich die Gäste dann immer mehr absetzen und zwischenzeitlich sechs Tore Vorsprung erspielen. Nach einer Auszeit unsererseits spielten wir uns zum Halbzeitstand von 13:17 wieder heran. Der zweite Spielabschnitt vollzog sich dann mehr oder weniger auf Augenhöhe. Wir kamen recht schwungvoll aus der Kabine aber die Spandauer waren doch jederzeit genug Herren der Lage, um ihren Vorsprung zu halten. Mit dem 20:27 war die Entscheidung spätestens gefallen. Wirklich das Gefühl, das Spiel noch drehen zu können, konnten wir ohnehin nie vermitteln. Während in den letzten Minuten das Schiedsrichtergespann die Show an sich riss, gelang uns noch Ergebniskorrektur zum letztlich versöhnlichen 25:30. Obgleich wir einem Punktgewinn nicht wirklich nahe waren, lässt sich doch sehr viel positives mitnehmen. Die eingespielten Spandauer, die über eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Jugend, sowie Physis und Schnelligkeit verfügen, mussten schon erheblich mehr Aufwand für ihre Tore betreiben als noch unsere Gegner in der Vorwoche. Nachdem sich der Mittelblock zu Beginn des Spiels noch suchte, wurden später kaum noch Gegentreffer über die Mitte zugelassen. Unglücklicherweise blieb unser Torsteherduo gegen die Außenpositionen der Spandauer blass. Fünf oder sechs einfache Gegentore gegen so starke Individualisten wie die Kollegen Zander oder Pruß muss man in so einem Spiel ohnehin einkalkulieren. In den entscheidenden Spielphasen, waren es jedoch mehr unsere Schwächen, die über die Punkteverteilung entschieden. Unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, überhastete Abschlüsse aus tendenziell ausweglosen Positionen und fehlende Cleverness im eins-eins-Deckungsverhalten wurden allesamt konsequent bestraft, sodass ein letztlich verdienter Auswärtssieg für die Spandauer zu Buche stand. Das Umschalten von der Abwehr in den Angriff klappte schon wesentlich besser, sodass auch wir zu mindestens einem halben Dutzend einfachster Tore kamen. Neuzugang Fritz trug sich erstmalig in die Schützenliste ein. Unser Positionsspiel erfuhr durch die Rückkehr vom Genossen Voß auf der Mitte eine deutliche Beruhigung. Zeitstrafen fingen wir uns weniger als halb so viel wie noch in der Vorwoche ein und konnten somit viel konsequenter unser Spiel aufziehen. Der Schlüssel zu den ersten Punktgewinnen wird es nun sein, die eigenen Fehler weiter zu minimieren. Die nächste Chance dafür bietet sich am kommenden Samstag beim OSL-Absteiger aus Rudow. |

