| Glücksfee Büttner beschert uns Punkte 3 und 4: Zwote schlägt Hellersdorf 30:23 |
| Geschrieben von: Linksaußen von Linksunten |
| Sonntag, den 13. November 2011 um 18:46 Uhr |
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Erfreulicherweise konnte die zweite Vertretung der Tempelhofer ihre aufsteigende Formkurve am Samstagabend bestätigen. In einer schnellen Partie, deren Tempo wir zumeist kontrollieren konnten, verließen wir letztlich als Sieger das Parkett. Wie schon in der Vorwoche kamen wir gut ins Spiel und trafen die ersten vier Versuche allesamt. Den ersten Spielabschnitt konnten wir vom 1:0 bis zum 14:13 Halbzeitstand durchweg führend für uns beanspruchen. Wermutstropfen dabei: eine zwischenzeitliche Führung von 5 Toren (12:7) ließen wir ohne Not wieder dahinschmelzen. Grund hierfür war die mangelnde Verwertung bester Chancen und das bekannt kämpferisch vorbildliche Auftreten der Gäste, die völlig unabhängig vom Spielstand bis zum Abpfiff nie aufsteckten.  Nach Wiederanpfiff gelang den Hellersdorfern gleich der Ausgleichstreffer. Im Anschluss jedoch bekamen wir die Partie in den Griff. Ein Lauf von sieben Toren nötigte den Gegner zur Auszeit (21:14). Diese zeigte auch Wirkung und der Vorsprung schmolz noch einmal auf drei Treffer zusammen. Eine Auszeit unsererseits und die Rückbesinnung auf unsere Stärken stellte aber die alten Kräfteverhältnisse schnell wieder her. Beim 26:20 fünf Minuten vor Schluss war das Spiel praktisch entschieden und der Sieg unser. Basis des Erfolgs war erneut eine sehr starke gemeinsame Deckungsleistung aus der heraus wir schnelle Angriffe fahren konnten. Offensiv ragten der Kollege Müller mit vermutlicher Jahresbestleistung und der wiedergenesene Thurm am Kreis heraus. Eher zum Weggucken hingegen waren die Vorstellungen der Herren Lüttge und Keller, die ihr Spiel irgendwo zwischen unglücklich und ungeschickt einpendelten. Kurzarbeiter Alex Polchow im Tor vereitelte zwei Siebenmeter und unsere prominente Leihgabe aus der Ostseespreeliga traf erneut doppelt. Unterm Strich zahlt sich jetzt aus, dass im Zuge des punktlosen Saisonstarts noch ein paar übrig blieben, die nicht den Kopf verloren haben. Nach den vier Auftaktniederlagen gegen allesamt deutlich stärkere Teams und der erschütternd schwachen Vorstellung im Friedrichshain ist der Glaube an das eigene Leistungsvermögen zurückgekehrt. Mit den vier Punkten im Rücken können wir das schwere Auswärtsspiel bei den Preußen und das anschließende Pokalwochenende nun ruhig angehen, bevor es im Anschluss zu Gast bei Lichtenrade und daheim gegen Charlottenburg um die nächsten big points geht. |

