| Düsterer Auftritt: Zwote unterliegt Preußen II 20:19 |
| Geschrieben von: Linksaußen von Linksunten |
| Sonntag, den 20. November 2011 um 02:17 Uhr |
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 Handball zum Abgewöhnen, das präsentierte die Zwote am Samstagabend im Berliner Südwesten. Ohne die Stammkräfte Thurm, Müller Junior und Gauglitz gingen wir zwar geschwächt in eine Partie, in der die Gastgeber das Spielprotokoll gänzlich zu nutzen wussten, doch kann das keine Entschuldigung für die Leistungsverweigerung sein.Der Spielbeginn wurde, wie die gesamte Partie auch, von den Deckungsreihen dominiert. Nach einer Viertelstunde stand es 4:4. Beide Angriffsreihen konnten zwar reichlich Bewegung aufbringen, doch waren die verteidigenden Akteure trotzdem beinah immer einen Schritt schneller. Beim Stand von 7:9 für uns ging es in die Halbzeitpause. Die Preußen konnten den Rückstand zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schnell egalisieren. Wenig später rutschten wir in unsere schwächste Phase des Spiels. Drei Zeitstrafen in weniger als vier Minuten, sorgten für die Vorentscheidung. Die Gastgeber nutzten ihr Überzahlspiel und zogen auf drei Tore davon, was an diesem Tag reichen sollte. Wir robbten uns noch einmal bis auf ein Tor heran. Letzten Endes war aber nichts mehr zu drehen in einem Spiel, für das der IHF eigens die Regeln ändern müsste, denn verdient hatte nach dieser Schauervorstellung kein Team auch nur einen Punkt. Auf diesem Wege eine Entschuldigung an alle, die sich dieses Spiel anschauen mussten und vielleicht gar dafür bezahlen. Fazit: Wir konnten in keinem Moment an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen. ABER das ist kein Grund jetzt den Kopf zu verlieren. Unkonstanz ist für ein so junges und neu aufgestelltes Team kein außergewöhnliches Phänomen. An unserer Situation hat sich nur wenig geändert. Zwei Punkte bei Preußen wären Teil der Kür gewesen. Die Pflicht bleibt aber gegen die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller zu punkten. In den kommenden Wochen haben wir zwei echte Sahneschnitten im Spielplan. Am nächsten Samstag gastieren wir bei der zweiten Vertretung von Rudow in der dritten Runde des Pokals. Aufstiegskampf Landesliga gegen Tabellenkeller Verbandsliga verspricht ein spannendes Derby. Derby ist auch das Stichwort für das nächste Ligaspiel, jenes um das uns jeder aus der Ersten beneidet. Lichtenrade lädt in die Zescher Straße ein - zur Mutter aller Spiele. |

