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Geschrieben von: Stute
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Sonntag, den 21. März 2010 um 15:25 Uhr |
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Wer wie ich nicht nur unverschämt gut aussehend sondern auch noch reich ist, weiß ja, wie schwer es heutzutage ist, gutes Personal zu bekommen. Vor genau diesem Dilemma standen wir am Freitag, wo ganze acht Feldspieler nicht einsatzfähig waren.
Immerhin hatte sich Sturmi bereit erklärt, die Wechseljahre einfach mal Wechseljahre sein zu lassen und sich nach langer Zeit wieder einmal das Alte-Herren-Leibchen übergeworfen (wobei „überwerfen“…so einfach war’s in Wirklichkeit nicht). Und er erfüllte seine Aufgabe als unüberwindbare Wanderdüne virtuos. Zudem stellte uns in Kooperation mit der 1. Männermannschaft die Dänische Botschaft ihren Handelsattaché für pfandfreies Dosenbier (nordisch: „DØsenØl“) Lars Friis Cornett zur Verfügung. Und das muss man – so ungerne ich auch Feldspieler lobe – als rundum fairen Zug bezeichnen. Insbesondere als wir gegen den Tabellenführer in der 2. Halbzeit schon mit 7 Toren hinten lagen, schlängelte der einzig wahre Olsen nicht nur diverse Tore ein sondern zog auch seine Mitspieler wieder hoch und mit. Ob das auch daran lag, dass er runde 14 Jahre jünger als der Mannschaftsdurchschnitt ist? Ach wo! Tumultartige Szenen vor dem Abpfiff. Der Herr Lehmann, der schräg in der Luft liegend einen schnellen Anwurf der Füchse verhindert. Neuzugang Peter, der sich sechs Sekunden vor Schluss mit zwei (leeren!) Flaschen Prosecco im Arm mitten auf der Spielfläche materialisiert. Und der Pass der Füchse ins Auuuuus. Ach ja, war lustig. Einziger Wermutstropfen ist, dass wir damit wahrscheinlich die doofen Rudower zum Berliner Meister gemacht haben. Zwei der drei anwesenden Rudower waren jedenfalls schon in Feierlaune und bereits eine halbe Stunde nach Spielende voll wie ein russischer Elternabend. |