|
Geschrieben von: Stute
|
|
Montag, den 26. April 2010 um 12:25 Uhr |
|
Irgendwie konnten wir uns nicht recht auf den Grund einigen, warum wir gegen Spandau so souverän gewonnen haben.
Als Eddie Brandt vor dem Spiel sagte, dass er „ohne drei“ antreten müsse, war ich schon ein wenig neidisch. Hach, nur einmal in dieser Saison ohne drei auflaufen. Wobei wir diesmal nur auf Matze, Jonny, Melle, Holger und mich verzichten mussten – was man schon als relativ komfortabel bezeichnen darf. Allerdings war Spandaus Henry nicht einsatzfähig, der uns regelmäßig aus der Vogelwarte erschießt.
Unser Mannschaftsverantwortlicher führte nach dem Spiel als Grund an, dass das Konzept aufgegangen sei. Spontan verschluckten sich die Feldspieler vor Lachen. Wobei man vielleicht anführen sollte, dass diese fröhlichen Schlingel bei den allermeisten Worten mit „D“ herzlich lachen müssen. Absolute Schenkelklopfer sind dabei „Disziplin“, „Deckungsecke“ und (ich habe sie schon so oft berichtigt) „Tapir“. Wahrscheinlich ist für sie „Daskonzept“ einfach ein weiteres lustiges Steffen-Wort, so dass ich diesen Grund ausschließen möchte.
Eine liebreizende Zunge behauptete, dass der Sieg meinem Fehlen zu verdanken sei. Was durchaus nicht abwegig ist, denn in meinen verschwommenen Erinnerungen an einen Sieg gegen Spandau tragen meine Mannschaftskameraden alle noch Pickelhauben. Ein anderer vermutete hingegen, dass wir immer gut spielen täten würden, wenn unser offizieller Ausrüster K.A. Wulf* in der Halle wäre. Ich hingegen behaupte ja, dass Nils das Spiel alleine gewonnen hat.
Egal. Gut gespielt und noch besser gewonnen. Jetzt bitten wir am 1. Mai nur noch die Preußen zum Seniorentanz und dann können wir unsere maroden Zellhaufen endlich in Ruhe auskurieren.
*Karsten Autohaus
|