| MC: 41: 30 = POKALFINALE - POKALFINALE |
| Geschrieben von: Rüdiger Erdmann |
| Samstag, den 05. März 2011 um 21:07 Uhr |
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Unsere mC hat es geschafft!!!!! Das Pokalfinale ist erreicht!!!!!! Gratulation!!!!!!!!! Doch beginnen wir, wo auch sonst, am Anfang. Bereits vorzeitig begann sich die Halle zu füllen. Brachten die Gäste etwa 40 Anhänger mit, so durften wir mit großer Freude zur Kenntnis nehmen, dass auch ebenso viele Fans unserer Mannschaft bei sonnigem Wetter den Weg in die Halle fanden. Wann hat man schon in der Jugend ca. 80 Fans auf der Tribüne die für eine super Stimmung sorgten? Zum Spiel. Die mC mussten auf D. Swientek verzichten, der noch nicht völlig genesen war. Alle anderen waren heiß auf das Spiel. Die Gäste von Z 88, ebenfalls Oberligist und nur 3 Punkte hinter TMBW in der Tabelle, hatte aus der Liga keine so gute Erinnerung, verloren sie doch das Hinspiel mit 25:20 bei uns.  Der Beginn des Spiels verlief entgegen allen Erwartungen und Vorstellungen, jedenfalls auf Tempelhofer Seite. Z 88 legte gleich ohne Respekt los und lies unsere Abwehr recht blass aussehen. Mit einfachen aber probaten Mitteln zogen sie auf 0:4 davon und beließen es nicht dabei. Unser Angriff: unsicher, unkonzentriert und teilweise ratlos, was sicher auch am überragenden gegnerischen Torart lag, der sein Team im Spiel hielt. Mühsam arbeitete sich unser Team heran, doch es wollte nicht so recht klappen. So musste Trainer Viehstädt die Notbremse ziehen und rief bereits nach 7 Minuten zum Timeout. Eine deutliche Ansprache erfolgte mit einer Umstellung in der Abwehr, was sich als kluger Schachzug herausstellte. D. Bladius und ein überragender J. Stutenbecker (17 Tore) begannen auf Betriebstemperatur zu kommen. So arbeitete sich das Team durch kluge Spielzüge und bessere Übersicht Tor für Tor heran und kam in der 12. Minuten zum Ausgleich. Z 88 zog sich nicht zurück und überließ nicht etwa kampflos das Geschehen. Das Spiel wogte auf gutem Niveau hin und her. Z 88 bekam zunehmend Probleme im Angriff durch eine humorlose Abwehrarbeit unserer Jungs und in der Abwehr u. a. Bladi seltener unter Kontrolle. Pausenstand: 15:15. Das Spiel wurde souverän durch die Unparteiischen Friederici und Tran geleitet und so gab es nichts zu meckern. Die 2. Halbzeit glich der Endphase der ersten Hälfte. Keiner konnte sich so richtig absetzen. Unsere Torwarte bekamen nie so richtig die Hände an den Ball, was doch zu einigen sorgenvollen Minen beim Trainer und den Fans sorgte. Auch die insgesamt 11 ! gegen uns gegebenen 7- Meter konnten nicht alle pariert werden, lediglich einer blieb hängen. Sollte das zum Verhängnis werden? Glücklicher Weise nicht! Es schien sich in den Köpfen der Gäste etwas getan zu haben, so etwas wie leiser Zweifel am eigenen Erfolg, denn die Konsequenz ihres Spieles ging verloren. Das wurde dann peu-a-peu von unserem Team ausgenutzt. Nach 9 Minuten gab es Timeout von den Gästen. Der stellen-weise 3 Tore Vorsprung von TMBW sorgte für Nervosität auf der Gästebank. Doch es half wenig. Unter Volldampf ging es nun Richtung Finale, Bladi, Stutenbecker, Wüst, um nur einig zu nennen, ließen den Gästetorwart immer weniger Chancen. Die Tormaschine lief rund und der Gegner nur noch hinterher. 7 Minuten vor dem Ende lagen wir klar mit 8 Toren vorn und blieben erfreulicher Weise mit den Füßen auf dem Hallenboden. So war das Endergebnis von 41:30 mehr als nur die logische Konsequenz. Es war für mich als Jugendwart und "alter" Trainer der Jungs mehr als "nur" ein Spiel und ein Sieg, es war Emotion pur. Ich bin stolz auf die Leitung der Jungs und gratuliere hier nochmals allen zu diesem super Spiel. Es war Werbung für den Handball im Tempelhof, bei der SG TMBW! Egal, ob Rudow oder Füchse die Gegner im Finale ein werden, möglich ist bekanntlich alles. Rüdiger Erdmann |

