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Am 4. Advent spielten die Minis ihr letztes Turnier des Jahres in der Max-Schmeling-Halle beim von der BSR und den Füchsen organisierten 5. Nachfuchsturnier, für einige Spieler altersbedingt zum letzten, für andere, da erst seit kurzem dabei, zum ersten Mal.
Vorneweg: Die Organisation war mal wieder Klasse,
die Spielpausen aufgrund der zahlreich vorhandenen Spielstationen kurzweilig, sodass 32 Mannschaften auf vier (Mini-)Spielfeldern in relativ kurzer Zeit jeweils 4 Spiele á 10 Minuten durchführen konnten.
Angesichts unserer erfolgreichen Hinrunde im regulären Spielbetrieb wurden wir in die stärkste Gruppe eingeteilt, was uns beim Anblick der Gegner zunächst etwas Sorge bereitete, hatten wir doch, wie oben bereits erwähnt, neben unseren "gestandenen" künftigen E-Jugendspielern auch absolute Neulinge dabei. Diese Sorge erwies sich allerdings als unbegründet: Gegen Hermsdorf-Waidmannslust, Falkensee und TuS Neukölln wurden nacheinander alle Spiele gewonnen, teils deutlich, teils knapp und hart, aber fair. Insbesondere im letzten Gruppenspiel gegen Neukölln ging es hoch her auf dem Spielfeld. Sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten und ein ungemein schnelles und athletisches Spiel hielten bis kurz vor Schluss die Spannung hoch. Letztlich konnten wir das Spiel mit 11:9 für uns entscheiden, aber den Neuköllner Spielern sei für diesen Kampf ausdrücklich Respekt gezollt.
Nun sollte noch das letzte Spiel folgen, über Kreuz gegen Frederdorf/Vogelsdorf, die in der anderen Gruppe den zweiten Platz belegt hatten. Deren Spieler hatten offenbar rohes Fleisch gefrühstückt, denn sie gingen derart rabiat und unfair zur Sache, dass wir unsere Neulinge vorsorglich nicht einwechselten. Zunächst schwer beeindruckt von dieser Gangart boten unsere Jungs dem Gegner wenig Widerstand und lagen schnell zurück. Da die überforderten Schiedsrichter dem Gemetzel auf dem Spielfeld trotz lautstarker verbaler Intervention seitens des Trainergespanns und der besorgten Eltern am Spielfeldrand keinen Einhalt geboten, stattdessen lieber völlig unwichtige technische Fehler abpfiffen, gab es nur eines: Gegenhalten, auch wenn´s Weh tut! Und das taten sie dann auch mit Bravour. Die folgende Lehrstunde zum Thema "Wer Wind säht, wird Sturm ernten" führte eindrucksvoll zum letztendlich verdienten Sieg unserer Mannschaft, wobei einzelne Spieler auf beiden Seiten nicht ohne Blessuren blieben, ohne dass es allerdings - zum Glück - zu schwereren Verletzungen kam.
Dass diese Art des Mini-Handballs normalerweise nicht die unsere ist, möchte ich hier ausdrücklich betonen! Im Regelfall nämlich knechten wir unsere Gegner mit der Peitsche des Intellekts und der Fröhlichkeit des Spielwitzes; in diesem Fall wären wir dann allerdings gegen einen Unbewaffneten angetreten.
Abschließend gab es dann, was mich besonders freute, für alle Spieler(-innen) das große Auflaufen vor dem Füchsespiel und das gemeinsame Zuschauen beim Spiel gegen Balingen, das die Füchse nach grottenschlechter 1. Halbzeit (9:8) schließlich souverän mit 28:20 gewannen.
Es spielten (bei uns, nicht bei den Füchsen): Lena, Tobias, Lars O., Fynn, Anton, Johann, Marcel und Bela |